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 Home » Förderung » Niederösterreichische Bildungsförderung

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Voraussetzungen:

1. AntragstellerInnen der folgenden Personengruppen werden gefördert:

  • ArbeitnehmerInnen aus dem Bereich der Privatwirtschaft
  • ArbeitnehmerInnen, die Kinderbetreuungsgeld beziehen
  • WiedereinsteigerInnen bis höchstens 3 Jahre nach Ende der Kinderkarenz, die beim AMS Arbeit suchend gemeldet sind und keine Leistung vom AMS erhalten
  • SozialhilfebezieherInnen (laufende Hilfe zum Lebensunterhalt)
  • ArbeitnehmerInnen, die einen Meister- oder Konzessionsprüfungs-vorbereitungskurs besuchen und während dieser Zeit arbeitslos/karenziert sind
  • ArbeitnehmerInnen, die einen Vorbereitungskurs für die Berufsreifeprüfung bzw. die Studienberechtigungsprüfung besuchen
  • ArbeitnehmerInnen, die einen Vorbereitungskurs zum Hauptschulabschluss besuchen
  • Öffentlich Bedienstete in handwerklicher Verwendung, wie z.B. Straßenwärter, Tischler, Elektriker, etc.

2. AntragstellerInnen müssen die österreichische Staatsbürgerschaft oder die  eines anderen EWR-Mitgliedstaates besitzen.

Diesen Personengruppen gleich gestellt sind:

  • Anerkannte Flüchtlinge nach der Genfer Konvention
  • Drittstaatsangehörige, wenn es sich um Familienangehörige von EWR-BürgerInnen im Sinne von Art. 24 in Verbindung mit Art. 2 der EU-Richtlinie RL 2004/38/EG handelt.

3. Der Hauptwohnsitz muss seit mindestens 3 Monaten vor Kursbeginn in Niederösterreich liegen.

4. Ein berufsspezifischer Weiterbildungskurs, absolviert bei einem zertifizierten bzw. anerkannten Bildungsträger. Maßgeblich ist der zum Zeitpunkt der Antragstellung ausgeübte Beruf.

5. Die berufsspezifische Weiterbildung muss zur Arbeitsplatzsicherung erfolgen.

6. Die AntragstellerInnen müssen die Kurskosten teilweise oder zur Gänze selbst getragen  haben.


Zielgruppen:
  • Arbeitnehmer/innen,
  • Wiedereinsteiger/innen nach der Kinderkarenz, die beim AMS arbeitsuchend gemeldet sind und keine Leistung vom AMS erhalten,
  • Bezieher/innen von Kinderbetreuungsgeld,
  • Sozialhilfebezieher/innen (laufende Hilfe zum Lebensunterhalt,

die einen Weiterbildungskurs bei einem anerkannten Bildungsträger (z.B. BFI, LFI, VHS, WIFI, u.a.) absolvieren und Kurskosten hierfür teilweise oder zur Gänze selbst zu tragen haben.

  • Weiters Personen, die einen Meister- oder Konzessionsprüfungsvorbereitungskurs besuchen (auch wenn sie während dieser Zeit arbeitslos bzw. karenziert sind).

Zielsetzungen:

Das Land gewährt NÖ ArbeitnehmerInnen eine Bildungsförderung in der Höhe von 50 % bzw. 80 % der Kurskosten (bis zu maximal € 2.640,-- innerhalb von 6 Jahren ab Erstantragstellung) für berufsspezifische Weiterbildung, die zur Arbeitsplatzsicherung dient.

Der Fortbildungskurs muss bei einem zertifizierten bzw. anerkannten Bildungsträger (Kursinstitut) besucht worden sein.

Die näheren Details über die Fördervoraussetzungen, wie z.B. geförderter Personenkreis, Förderhöhe, etc. entnehmen Sie bitte den von der NÖ Landesregierung beschlossenen Richtlinien (siehe unten bei „Downloads"). Bezüglich des Datums ist der Kursbeginn entscheidend.


Höhe der Förderung:
  • Die Höhe der Förderung beträgt für Arbeitnehmer/innen unter 45 Jahren und Bezieher/innen von Kinderbetreuungsgeld 50% der Kurskosten.
  • Wiedereinsteiger/innen, Arbeitnehmer/innen über 45 Jahre sowie Sozialhilfebezieher/innen erhalten 80% der Kurskosten.
  • 100 % der Kurskosten werden für Person über 50 Jahren übernommen für Kurse, die vom 1.1.2009 bis 31.12.2009 absolviert werden; die Weiterbildungsmaßnahme muss in diesem Fall nicht berufsspezifisch sein.

 

Innerhalb von 6 Jahren können jedoch maximal € 2.640,-- in Anspruch genommen werden. Nicht verbrauchte Guthaben können in dieser Zeit für weitere Bildungsmassnahmen mitgenommen werden.

 

Erhält die/der Antragsteller/in bereits einen Zuschuss zu den Kurskosten durch den/die Arbeitgeber/in oder andere Förderstellen, werden 50, 80% oder 100% der Differenz auf die Gesamtkosten refundiert.


Verfahren:

Die Förderung wird nach erfolgter Bezahlung der Kurskosten und Vorlage des vollständig ausgefüllten Antragsformulars bzw. sonstiger erforderlicher Unterlagen an den (die) Antragsteller(in) ausbezahlt. Für die Kunden der Bildungsträger (Kursinstitute) steht auf der Internetseite www.noe.gv.at/Bildung/Aus-und-Weiterbildung/Bildungsfoerderung/Bildungsfoerderung.html ein Online-Antragsformular (Pkt. Zum Antrag) zur Verfügung. Das Formular ist ordnungsgemäß auszufüllen und an das Kursinstitut weiterzuleiten. Das Kursinstitut bestätigt durch Beisetzung seines Codes und leitet den Antrag andas Amt der NÖ Landesregierung weiter.

Im Internet finden Sie unter: www.noe.gv.at/Bildung/Stipendien-Beihilfen/Bildungsfoerderung/Bildungsfoerderung_Antrag.html das entsprechende Antragsformular (Online-Antrag). Füllen Sie dieses Online-Formular aus. Ihr Kursinstitut ist im elektronischen Formular angeführt und kann ausgewählt werden. Durch den Button „Weiterleiten an das Kursinstitut" wird ein Link per E-Mail an Ihr Kursinstitut geschickt. Das Kursinstitut hat dann die Möglichkeit durch Beisetzung seines Codes zu bestätigen, dass der betreffende Kurs von Ihnen besucht und die Kurskosten von Ihnen bezahlt worden sind. Vom Kursinstitut wird im elektronischen Wege Ihr Antrag direkt die Förderstelle des Landes NÖ weitergeleitet. Die Anträge müssen innerhalb der Einreichfrist, das ist bis spätestens ein Jahr nach Ende des Kurses, bei uns eingelangt sein.

Die Förderung erfolgt rückwirkend. Auf Bildungsförderung besteht kein Rechtsanspruch.


Förderungsgeber:

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung.

Liste der förderbaren Kursinstitute: http://www.noe.gv.at/bilder/d53/Institute.pdf