Spacer
Beruf und Bildung
Home | Hilfe | Kontakt | Impressum | Wiki | -A +A
Suchen
Spacer
 Home » Beruf » SchweißerIn

DruckenPdf
SchweißerIn:
SchweißtechnikerIn; Welding-SpezialistIn;

Der/die SchweißerIn ist als Fachkraft in der Lage, selbstständig, sach- und termingerecht, die bei unterschiedlichen, auf Qualität ausgerichteten Schweißarbeiten anfallenden Arbeiten auszuführen.

Berufsbild:

SchweißerInnen setzen verschiedenartige Techniken und Verfahren ein, um (vorwiegend) Metallteile zu verbinden und stellen damit z.B. aus Leichmetallen, wie Aluminium oder Edelstahl Werkstücke, Anlagen oder Bauteile her. Beschäftigungsmöglichkeiten für SchweißerInnen sind, je nach Spezialisierung, u.a. die Metallindustrie, der Hoch- und
Tiefbau, der Fahrzeugbau (KFZ-, Flugzeug-, Schiffbau usw.) sowie die Versorgungs- und
Verfahrenstechnik (Installationen, Rohrleitungen usw.).


Neben vielfältigen Spezialisierungsmöglichkeiten der Schweißtechnik bestehen auch weitere Möglichkeiten der Karrieregestaltung: SchweißtechnikerInnen beschäftigen sich, neben allgemeinen maschinenbaulichen Tätigkeiten, insbesondere mit Werkstofftechnologie, Materialprüfung, Qualitätssicherung und der Ausführung geschweißter Konstruktionen. Die Arbeit verwendet in hohem Maße CAD-Technologie und Robotereinsatz. Nach den österreichischen Vorschriften ist ein/e SchweißtechnikerIn als Aufsichtsperson für Betriebe erforderlich, um hochwertige Schweißkonstruktionen fertigen zu dürfen.


Voraussetzungen:

Situation Deutschland (Quelle: http://www.gehalt-tipps.de/berufsbild/schweiser/)


Für die Ausbildung zum Schweißer ist gesetzlich keine besondere schulische oder berufliche Ausbildung erforderlich. In der Regel weisen Auszubildende einen Hauptschulabschluss nach.


Die
Ausbildung wird von verschiedenen vom „Deutschen Verband für Schweißen
und verwandte Verfahren“ zertifizierten Bildungsträgern angeboten.
Die
kann in Teilzeit oder Vollzeit absolviert werden und besteht aus
theoretischem und praktischem Unterricht. Die Ausbildung ist
kostenpflichtig. So müssen etwa Arbeitsmaterialien und der Lehrgang
selbst bezahlt und teilweise auch Gebühren für die Prüfung entrichtet
werden.


Die Ausbildungsdauer ist abhängig vom
Bildungsträger und der Lehrgangsart (Vollzeit oder Teilzeit) und richtet
sich außerdem nach der angestrebten Spezialisierung.
In der Regel dauern die Lehrgänge zwischen 10 und 20 Wochen.


Inhalte der Ausbildung
sind u.a. die verschiedene Schweißtechniken, die Bedienung
unterschiedlicher Schweißgeräte, Materialkunde, die thermische Trennung
von Metallen, die Prüfung von Schweißnähten, deren Reparatur und
Arbeitssicherheit.


Die theoretische und praktische Prüfung wird
vor dem Deutschen Verband für Schweißen und verwandte Verfahren abgelegt
bzw. einer zertifizierten Bildungseinrichtung und führt zur
Berufsbezeichnung Geprüfter Schweißer.


Tätigkeiten:
Die beruflichen Aufgaben von SchweißerInnen richten sich nach ihrem jeweiligen Tätigkeits- und Einsatzbereich. Grundsätzlich
sind SchweißerInnen mit Anlagen- und Konstruktionsbau beschäftigt und
verbinden oder trennen Metallteile mit unterschiedlichen Schweißverfahren. Dazu zählen u.a.: Metallaktivgasschweißen, Gasschweißverfahren, Lichtbogenhandschweißverfahren, Metall-Schutzgasschweißen, Wolfram-Schutzgasschweißen, Brennschneiden, Dünnblechschweißen sowie verschiedene Lötverfahren und -techniken.

SchweißerInnen arbeiten sowohl manuell als
auch mit Schweißrobotern. Zudem müssen sie vor der eigentlichen
Schweißarbeit die Montagepläne prüfen oder sogar eigenhändige Skizzen
des geplanten Werkstücks anfertigen. Nach der Schweißarbeit prüfen sie
die Schweißnähte und führen außerdem an Anlagen der Versorgungs- oder
Verfahrenstechnik Sicherheitsüberprüfungen durch.

Unter Schweißen wird eine Anzahl an verschiedenen (Metall-)Verbindungstechniken zusammengefasst: Dazu zählen u.a.
Beschäftigung:
Schweißen ist ein technisch anspruchsvolles Berufsfeld und bietet auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt sehr
gute Chancen. Qualifizierte Schweißer/innen sind begehrte Spezialisten sowohl im Maschinenbau, der Metallbe- und -
verarbeitung, als auch im unternehmensnahen Dienstleistungsbereich.
Im gesamten deutschsprachigen Raum herrscht ein großer Mangel an Fachkräften, insbesondere hoch qualifizierten SchweißerInnen. Bei hoher Mobilität, v.a. Bereitschaft zur Schichtarbeit bzw. zum überregionalen Einsatz bestehen daher derzeit hervorragende Beschäftigungschancen.
Aus- und Weiterbildungs- möglichkeiten:
Aufbaulehrgänge
Berufsbildende höhere Schulausbildungen
Berufsbildende mittlere Schulausbildungen
Berufsspezifische Ausbildungen
Fernuniversitätsstudien
Kollegs
Lehrausbildungen
Universitätsstudien
Vorbereitungslehrgänge
Weiterbildungen
Werkmeisterausbildungen
 
Berufsbereich: